November 28, 2025
Elektrizität dient als Hauptenergiequelle in Elektrolichtbogenofen (EAF) Stahlherstellung und spielt eine zentrale Rolle im gesamten Prozess.
In der EAF-Stahlherstellung wird elektrische Energie entladen und durch Lichtbögen zwischen der Graphitelektrode und dem Einsatz geleitet, wodurch eine intensive Hochtemperatur von 2000 bis 6000 Grad Celsius oder sogar höher erzeugt wird. Diese Wärme wird durch Lichtbogenstrahlung, Temperaturkonvektion und Wärmeleitung auf das Schrott-Rohmaterial übertragen und schmilzt es effektiv. Während des größten Teils der Schmelzperiode wird die Hochtemperatur-Wärmequelle vom Einsatz umhüllt, wodurch Wärmeverluste durch Hochtemperatur-Abgase minimiert werden. Folglich übertrifft der thermische Wirkungsgrad von EAFs den von Konverter-basierten Stahlherstellungsanlagen. Darüber hinaus ermöglicht die elektrische Erwärmung eine präzise Steuerung der Ofentemperatur, wodurch der Erhitzungsprozess unter verschiedenen Bedingungen durchgeführt werden kann, wie z. B. oxidierenden oder reduzierenden Atmosphären, Normaldruck oder Vakuum, je nach Prozessanforderungen. Die Ausrüstung für die EAF-Stahlherstellung ist relativ einfach, mit einem kurzen und bequemen Betriebsprozess. Die Umweltkontrolle ist unkompliziert, die Bauinvestitionen sind minimal und die benötigte Fläche ist gering. Im Gegensatz zu Konverter-Stahlherstellungssystemen sind EAFs nicht auf komplexe Eisenherstellungsprozesse angewiesen, was sie sehr vorteilhaft macht.
Die EAF-Stahlherstellung weist eine hohe Anpassungsfähigkeit an ihren Einsatz auf. Während Stahlschrott das primäre Rohmaterial ist, können auch feste und flüssige eisenhaltige Materialien verwendet werden, einschließlich Roheisen (aus Hochöfen oder Eisenherstellungsöfen), Schwamm-Eisen (DRI), Heißbrikettblöcke (HBI) und Roheisenblöcke. Angesichts der kontrollierbaren Atmosphäre innerhalb des EAF lassen sich Schlackeneinstellungs- oder -austauschvorgänge leicht durchführen. Komplexe Prozessabläufe wie Schmelzen, Entkohlung, Entphosphorung, Entgasung, Einschlüssentfernung, Temperaturkontrolle und Zusammensetzungsanpassung (Legierung) können alle innerhalb desselben Betriebssystems abgeschlossen werden.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil der EAF-Stahlherstellung ist ihre Fähigkeit zum intermittierenden Betrieb, der flexible Änderungen der Produktionssorten innerhalb eines bestimmten Bereichs ermöglicht. Moderne Elektrolichtbogenöfen sind auch so konzipiert, dass sie eine beträchtliche Menge an Hilfsenergiequellen integrieren, wie z. B. die Einspritzung geeigneter Mengen an Schweröl (Leichtöl), Kohlenstaub oder Erdgas.
Daher ist der Prozess der EAF-Stahlherstellung nicht nur anpassungsfähig und betrieblich flexibel, sondern auch weit verbreitet. EAFs sind in der Lage, hochwertigen Stahl mit niedrigem Phosphor-, Schwefel- und Sauerstoffgehalt zu schmelzen. Darüber hinaus können sie mit verschiedenen Elementen legiert werden, einschließlich leicht oxidierbarer Elemente wie Blei, Bor, Vanadium, Titan, Seltenerden und anderen. Diese Vielseitigkeit ermöglicht die Herstellung einer vielfältigen Palette von Stählen und legierten Stählen, wie z. B. rostfreiem säurebeständigem Stahl, Lagerstahl, Elektrostahl, Werkzeugstahl, hitzebeständigem Stahl, magnetischen Werkstoffen und Speziallegierungen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Elektrolichtbogenofen-Stahlherstellung mit Elektrizität als Hauptenergiequelle eine hocheffiziente, anpassungsfähige und flexible Methode zur Herstellung einer Vielzahl von hochwertigen Stählen und Legierungen bietet, die den vielfältigen Anforderungen der modernen Industrien gerecht wird.
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